Sigmar Gabriel wird Mitglied des Boards of Trustees der International Crisis Group

 
 

Die International Crisis Group (ICG ) hat den früheren Außenminister, den SPD-Bundestagsabgeordneten Sigmar Gabriel zum 1. Juli 2018 in das Board of Trustees berufen. Diese Tätigkeit ist rein ehrenamtlich. Gabriel nimmt damit den Platz ein, den bislang der Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, innehatte. Ischinger scheidet wunschgemäß aus dem Gremium aus und hatte Gabriel für seine Nachfolge empfohlen.

 

„Ich danke der Crisis Group für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich kenne nur sehr wenige internationale Organisationen, die so exzellent die unterschiedlichen Krisenherde der Welt analysieren und kluge Vorschläge für deren Beherrschbarkeit entwickeln wie die ICG“, erklärte Gabriel nach seiner Berufung.


Die ICG ist eine NGO mit Sitz in Brüssel, die in mehr als 70 Krisenregionen der Welt - von Haiti bis Syrien - mit über 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort ist. Oft ist die Crisis Group in Regionen zu finden, die scheinbar von der internationalen Politik vergessen worden sind.


Die ICG wurde 1995 gegründet von australischen und skandinavischen Außenministern und Ministerpräsidenten nach den Erfahrungen mit dem Völkermord im ehemaligen Jugoslawien und in Ruanda. Zu ihren auch in Europa bekannten Vertretern gehören der frühere schwedische Ministerpräsident und Außenminister Carl Bildt, die ehemalige dänische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt sowie der ehemalige NATO-Generalsekretär und Generalsekretär des EU-Rates, Javier Solana.


Chairman des Boards of Trustees ist der britische Lord Mark Malloch-Brown, ein früherer enger Mitarbeiter des UN-Generalsekretärs Kofi Annan.


Ziel der NGO ist es, internationale Krisen besser vorhersagen zu können, Konflikte zu analysieren und der Politik Lösungsvorschläge zu machen.

 

 


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