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SPD Kreistagsfraktion besucht AWO Psychiatriezentrum Königslutter Tagesklinik für psychisch kranke Menschen fehlt in Wolfenbüttel

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29. Januar 2010 0 Kommentare

Die SPD Kreistagsfraktion Wolfenbüttel nutzte ihre letzte Fraktionssitzung dazu, sich über das AWO Psychiatriezentrum in Königslutter zu informieren. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) betreibt seit 2007 das ehemalige Landeskrankenhaus.

Landrat Jörg Röhmann, Fraktionsvorsitzender Falk Hensel und die Fraktionsmitglieder wurden von Geschäftsführer Thomas Zauritz, dem Ärztlichen Direktor Dr. Mohammad Hasan, dem Verwaltungsdirektor Klaus Gruhnert und dem Chefarzt Clemens Kraus begrüßt.

Auf dem Foto sind zu sehen:
Von links: Peter Hantelmann, Reinhard Deitmar, Peter Mohr, Harald Koch, Verwaltungsdirektor Klaus Gruhnert, Bärbel Reichenpfader, der Ärztliche Direktor Dr. Hasan, Geschäftsführer Thomas Zauritz, Fraktionsvorsitzender Falk Hensel, Stellvert. Landrätin Katrin Brandes, Detlef Kaatz, Heike Wiegel, Michael Hausmann, Friedhelm Vree und Helga Küchler

Die Vorstellung der Einrichtung und der anschließende Rundgang hinterließ einen sehr positiven Eindruck bei den Kreistagsmitgliedern. „Besonders der wohnliche Charakter und die freundliche Atmosphäre in den Abteilungen ist überzeugend“, so der Fraktionsvorsitzende Falk Hensel. Die Verantwortlichen machten deutlich, dass neben der stationären Versorgung des Fachkrankenhauses ein ergänzendes Angebot einer wohnortnahen Tagesklinik zur Versorgung der Patienten wichtig ist. Die Tagesklinik kann Menschen mit Sucht- oder dementiellen Erkrankungen gut erreichen. Gesetzlich festgelegte Messzahlen für den Bedarf einer Tagesklinik errechnen sich aus der Einwohnerzahl. Für Niedersachen ergeben die Messzahlen einen Bedarf von 16 Plätzen in Wolfenbüttel: Nach den Messzahlen der Bundesregierung besteht ein Bedarf von 25 Plätzen.

Die Anträge für die Gründung einer Tagesklinik in Wolfenbüttel mit 15 Plätzen liegen der Niedersächsischen Landessregierung vor, allein die Genehmigung lässt auf sich warten.
Seit dem Jahr 2000 nimmt die Patientenzahl stetig um 15 % zu, um 59 % innerhalb der letzten fünf Jahre. „Die Belastungen am Arbeitsplatz, die sozialen Bedingungen und die ansteigende Zahl der an Demenz erkrankten Menschen machen die Einrichtung einer Tagesklinik hier in Wolfenbüttel erforderlich“, unterstreicht Falk Hensel.
Die gesamte Fraktion unterstützt ausdrücklich die Forderung des AWO Psychiatriezentrums an die Landesregierung hier eine Genehmigung zu erteilen, um der bestehenden Pflicht zur Betreuung vor Ort nachzukommen.



 

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